
Es heißt oft: „Mach mehr Gelassenheitstraining, dann wird dein Pferd geländesicher.“
Aber stimmt das wirklich?
Nein – denn man kann nicht alles trainieren.
🚜 Den Trecker, der plötzlich um die Ecke kommt.
🏍️ Das Motorrad, das schnell vorbeifährt.
☂️ Den Regenschirm, der sich unerwartet öffnet.
🦌 Das Reh, das aus dem Feld springt.
🪵 Den Waldarbeiter mit der Kettensäge, der einen Baum zersägt, der gestern noch gar nicht dort lag.
… und natürlich die berühmte „böse“ Mülltonne. 😅
Das Leben ist voller Situationen, die wir nicht vorhersehen oder üben können.
Was wir aber trainieren können, ist der Umgang miteinander. Eure Partnerschaft. Euer Vertrauen.
Du darfst lernen, dein Pferd in jeder Situation ruhig und sicher zu begleiten. Und dein Pferd darf lernen, dass es sich in jeder Situation auf dich verlassen kann.
Genau das ist der Sinn von Gelassenheitstraining und Bodenarbeit.
✨ Sicherheit durch Wiederholung.
✨ Vertrauen durch gemeinsame Erfahrungen.
✨ Gegenseitige Achtsamkeit.
Und noch etwas ist unglaublich wertvoll: Geht gemeinsam spazieren. Nicht nur einmal, sondern regelmäßig.
Mit jedem entspannten Spaziergang wächst eure Routine. Du wirst gelassener, dein Pferd orientiert sich mehr an dir – und aus Unsicherheit wird Vertrauen.
Denn am Ende macht nicht das perfekte Training ein geländesicheres Pferd, sondern eine starke Partnerschaft.
